Erkenntnisse eines Coaches

„Mensch Michael, komm doch einfach mit nach Thailand. Da machst du dann die Einführung ins Performance Coaching.“ Mit diesen Worten lädt mich einer meiner besten Freunde, Chris Mulzer, dazu ein, als Co-Trainer bei seinem TrainerTrack mit dabei zu sein.

Das Besondere bei seiner Anfrage: Das erste Modul ist eine 17-tägige Coachingreise durch den Norden Thailands. Abenteuer pur. Die Herausforderung für mich: Den Großteil meiner Ausbildung absolvierte ich damals bei Chris – nun trainieren wir auf dieser Reise Seite an Seite miteinander. Die Messlatte liegt enorm hoch.

Nach Bädern in heißen Quellen und Wasserfällen beginnt die erste Einheit. Wir sitzen im einfachen Schulgebäude eines kleinen Dorfes zusammen. 18 angehende Trainer sitzen um mich herum, schauen mich aufmerksam an, Stift und Papier in der Hand. Ich fange an zu sprechen, führe die Teilnehmer ins erste Thema. Nach 20 Minuten, viel später als ich erwartet hatte, übernimmt Chris den Rest der Einheit. Später bekomme ich für diese 20 Minuten Unterricht ein sehr detailliertes und konstruktives Feedback. Dieses Feedback ist nicht ausschließlich angenehm für mich, doch sehr wertschätzend und hilfreich.

Dadurch habe ich etwas verinnerlicht:

Obwohl ich seit 2006 als Trainer tätig bin, weiß ich heute vielleicht noch nicht genug, um zu meinen Zielen von morgen zu kommen. Mein Potenzial als Trainer und Storyteller habe ich noch lange nicht ausgeschöpft.

„Was ich heute weiß, bringt mich nicht zu meinen Zielen von morgen.“

Deshalb meine Fragen an Sie:

1.) Was sind Ihre kommenden Herausforderungen?

2.) Was sind Ihre nächsten Schritte, um Ihre Ziele, Wünsche und Träume zu erreichen?

3.) Wer kann Ihnen konstruktives Feedback geben, dass Sie weiterbringt?

Wir haben es den Rest der wunderbaren Reise genau so weiter gehalten. Chris und ich haben uns gegenseitig die Coachingbälle zugeworfen. Ich lehrte, lernte, genoss die Sonne Thailands und erfuhr persönliche Weiterentwicklung auf eine außergewöhnliche Weise. Am letzten Tag dann Chris‘ Frage: „Mensch Michael, nächstes Jahr bist du wieder dabei, nicht wahr?“. Aber gerne doch, Chris.

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